How UK retail can help slash the environmental impact of rice farming

Writer: Chris Brown is global head of environment at Olam International

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There’s a group of rice farmers in Thailand who are celebrating one of their best harvests ever. The rice is tall, dense and strong.

This isn’t because the farmers are using more fertiliser or better seeds. Or that the weather has been perfect. Rather it’s down to some fairly simple changes in agronomy practices learned from Olam and development agency GIZ under the Sustainable Rice Platform (SRP). While I am proud to hear the farmers recount what this harvest means for them, I’m frustrated that for the sake of some knowledge and a few changes to their methods, they could have had this kind of yield years ago.

As global head of environment at Olam with over 45 commodities, I’m also convinced that the SRP methods are the closest thing we have to a silver bullet for lowering global GHG emissions in agriculture. Why? Because with 500 million metric tonnes produced a year, rice is one of the leading manmade contributors of methane, which is 34 times more potent than carbon dioxide over a 100-year period. Rice production emits the same level of CO2 as Germany. Vegetation, such as rice straw, rots in water-soaked paddy fields. By encouraging farmers to remove straw after harvest and employ other climate-smart practices, we can reduce methane emissions by up to 70%.

By encouraging rice famers to employ climate-smart practices, we could reduce methane emissions by up to 70%

So as we head towards the Conference of the Parties climate talks and Christmas, can the retail sector grant me a wish and bring rice in from the cold?

Rice has long been overlooked in the sustainability stakes and it’s not hard to see why. While many rice farmers are poor, they are not as poor as in some other crops; you can’t see the effects of methane as you can with, say, deforestation; and, as a staple, it doesn’t have the same consumer profile as more indulgent ingredients like cocoa. So despite a major impact on global warming, rice has largely remained an academic interest.

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Also, as only about 30% of rice consumed in the UK is imported from smallholders in Asia, you might say ownership for solutions lies within those governments and agri companies like Olam. And indeed it does – with the Thai Rice Department, GIZ and others, Olam is aiming to reach 150,000 farmers by 2023 in Asia and Africa. But far greater scale is required.

As a procurement standard we believe SRP is a relatively simple ‘plug and play’ approach. Through implementation, UK retailers have the power to catalyse significant change, and bring in other stakeholders like banks and insurers to advance and incentivise support for these farmers. In turn, this will meet growing demand for more sustainable products and play a major role in keeping us within the very necessary 1.5°C threshold.

Commodity supply chains are beset with challenges. Rice is no different. But there is a solution with SRP. If we can bring rice into the sustainability fold we will be a major step closer to re-imagining agriculture for the better.

Source: The Grocer, 28 Nov 2018


Wie der britische Einzelhandel helfen kann, die Umweltauswirkungen des Reisanbaus zu reduzieren

Wenn wir die Reisbauern ermutigen klimaintelligente Methoden anzuwenden, könnten wir die Methanemissionen um 70% senken

In Thailand gibt es eine Gruppe von Reisbauern, die eine der besten Ernten aller Zeiten feiert. Der Reis ist hoch, dicht und stark.

Und das nicht etwa, weil die Bauern mehr Düngemittel oder besseres Saatgut verwendet hätten. Oder weil das Wetter perfekt gewesen wäre. Der Grund für die gute Ernte ist vielmehr, dass sie einige recht einfache Änderungen in der landwirtschaftlichen Methodik vorgenommen haben, die sie von Olam und der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) im Rahmen der Sustainable Rice Platform (SRP) gelernt haben. Zwar bin ich stolz, wenn ich höre, wie die Bauern erzählen, was diese Ernte für sie bedeutet, doch frustriert mich gleichzeitig, dass sie diese bereits Jahre zuvor hätten erzielen können, wenn sie nur dieses Wissen früher gehabt und die wenigen Änderungen in ihren Methoden früher vorgenommen hätten.

Als weltweiter Leiter des Bereichs Umwelt bei Olam mit mehr als 45 Rohstoffen bin ich außerdem überzeugt, dass die SRP-Methoden am nächsten an ein Patentrezept zur Minderung der Treibhausgasemissionen in der Landwirtschaft heranreichen. Warum? Mit 500 Millionen Tonnen im Jahr ist Reis einer der führenden, von Menschenhand gemachten Verursacher von Methan, das in einem Zeitraum von 100 Jahren 34-mal stärker als Kohlendioxid ist. Der Reisanbau hat denselben CO2-Ausstoß wie Deutschland. Die Vegetation wie beispielsweise das Reisstroh verfault auf den mit Wasser getränkten Reisfeldern. Wenn wir die Reisbauern dazu anhalten, das Stroh nach der Ernte zu entfernen und andere klimaintelligente Methoden anzuwenden, könnten wir die Methanemissionen um bis zu 70% senken.

Da wir nun auf die Klimaverhandlungen der Konferenz der Vertragsparteien und Weihnachten zusteuern: Würde der Einzelhandelssektor mir einen Wunsch erfüllen und den Reisanbau nicht länger links liegenlassen?

Reis wurde in der Vergangenheit bei Nachhaltigkeitsquoten stets übersehen, und es ist nicht schwer zu erkennen, warum. Zwar sind viele Reisbauern arm, aber sie sind nicht so arm manch anderer Bauer, der andere Feldfrüchte anbaut. Die Auswirkungen der Methanemissionen sind nicht so leicht zu erkennen wie zum Beispiel bei der Abholzung; und als Grundnahrungsmittel hat Reis nicht dasselbe Verbraucherprofil wie genussvollere Zutaten wie Kakao. So ist Reis ungeachtet seiner großen Auswirkungen auf die globale Erwärmung weitgehend lediglich von akademischem Interesse geblieben.

 

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Da nur rund 30% des im Vereinigten Königreich konsumierten Reises von Kleinbauern aus Asien importiert werden, kann man außerdem sagen, dass die Verantwortung für Lösungen bei diesen Regierungen und Agrarunternehmen wie Olam liegt. Und tatsächlich tut es das auch – gemeinsam mit dem Thai Rice Department, der GIZ und anderen möchte Olam bis 2023 150.000 Bauern in Asien und Afrika erreichen. Doch ist ein weit größeres Ausmaß erforderlich.

Wir glauben, dass SRP als Beschaffungsstandard einen relativ einfachen, direkt anwendbaren Ansatz darstellt. Durch seine Umsetzung haben die britischen Einzelhändler die Macht, wesentliche Änderungen zu katalysieren, und andere Interessengruppen wie Banken und Versicherungen einzubringen, um diese Bauern zu fördern und zu tragen. Umgekehrt bedient dies die wachsende Nachfrage nach nachhaltigeren Produkten und spielt eine wichtige Rolle dabei, die extrem notwendige 1,5°C-Schwelle nicht zu überschreiten.

Die Lieferketten für Agrarrohstoffe sind von Herausforderungen geprägt. Reis ist da keine Ausnahme. Aber mit SRP gibt es eine Lösung. Wenn wir Reis in die Nachhaltigkeitsbemühungen einbeziehen, werden wir der Entwicklung neuer Konzepte für eine bessere Landwirtschaft einen großen Schritt näher kommen.

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